Projekte
23. Jun 2026
• von Camille Lefèvre
Wenn ich eine Foto‑Serie plane, die sich in drei ambienten Phasen musikalisch entfalten soll, beginne ich nicht mit Technik, sondern mit einer Stimmung. Die Frage "Wie sollen Bild und Klang zueinander sprechen?" steht zuerst. In diesem Artikel teile ich meinen Arbeitsablauf: von der Idee über visuelle Leitlinien bis zur praktischen Umsetzung und zur Präsentation — stets mit Blick auf die...
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Neueste Nachrichten von Nebl Nebl
Morgendlicher Nebel hat für mich etwas zutiefst Vertrautes und zugleich Flüchtiges: Er verändert Formen, dimmt Farben und legt eine unmittelbare Stille über die Welt. Immer wieder stelle ich mir die Frage: Wie übersetze ich dieses Zwischenreich in visuelle Motive, die eine begleitende...
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Warum ein 48‑Stunden‑Mini‑Residency?Ich mag das Zusammenspiel von Begrenzung und Intensität. In 48 Stunden entstehen oft Räume, in denen unmittelbare Entscheidungen, klarer Austausch und eine Art kreativer Druck zu überraschenden Ergebnissen führen. Auf kleinem Budget bedeutet das:...
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Ich beschreibe hier, wie ich mit einem Kontaktmikrofon und einem alten Grammophon einen zerbrechlichen Klangdialog für eine Galerie gebaut habe. Es ist ein Projekt, das von Neugier, Improvisation und dem Wunsch getragen war, sichtbar und hörbar zu machen, wie Körper, Objekt und Raum miteinander...
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Wie klingen Ihre Familienfotos, wenn man sie in ein 3‑minütiges Hörstück für das Wohnzimmer übersetzt? Diese Frage beschäftigt mich immer wieder — nicht als technisches Rätsel, sondern als Einladung, Erinnerungen neu zu hören. Ich lade Sie ein, mit mir entlang eines kleinen...
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Ein kollaboratives Residenzprojekt zu planen — insbesondere für eine begehbare Sound‑Bild‑Installation — fühlt sich für mich immer wie eine Mischung aus Kartographie, Haushaltsplanung und detektivischer Technikrecherche an. In diesem Text teile ich meine praktische Vorgehensweise: wie...
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Das Material liegt schon da: verstaubte Vinyls aus Flohmärkten, alte Mixtapes, vergessene Schallplatten, und eine Sammlung Field Recordings, die ich über Monate gesammelt habe — Regen auf Blechdächern, das Knarren einer Treppe, entfernte Stimmen in einem Bahnhof. Aus diesem Fundus baue ich ein...
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Ich erinnere mich an den ersten Versuch: eine zarte Fotoserie aus vergilbten Porträts, die ich in eine Art räumlichen Klangraum verwandeln wollte. Keine simple Untermalung, sondern ein eigener, atmender Kosmos aus Reibungen, Resonanzen und leisen Texturen. Drei Kanäle schienen mir dafür genau...
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Ich beginne fast immer mit der Frage: Welche drei Alltagsgeräusche begleiten mich heute, und welche Stimmung möchte ich damit weben? Für ein 60‑Sekunden‑Ambientstück, das in ein Instagram Reel passt, ist diese Einschränkung ein Geschenk. Drei Quellen genügen, um ein kleines Klanguniversum...
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Kollaborative Projekte sind für mich immer eine Art Kompass: Sie zeigen, wo die eigenen Ideen vibrieren und wo sie auf andere klangliche und poetische Felder treffen. Wenn ich ein klangpoetisches Projekt mit Nachbar*innen, Dichter*innen und Musiker*innen organisiere, beginne ich nicht mit großen...
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Regengeräusche waren für mich lange nur Hintergrund — ein weiches Rauschen, das den Raum füllte und mich an Fensterläden und nasse Straßen erinnerte. In meinen Klangexperimenten habe ich gelernt, dass darin unbegrenzte melodische Möglichkeiten stecken. Mit einfachen Effekten lassen sich...
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