Projekte
24. Sep 2026
• von Camille Lefèvre
Wenn ich anfange, aus einer Sammlung von Field Recordings drei wiederkehrende Leitmotive für eine fotografische Triptychon‑Installation zu finden, ist das wie das Stimmen eines Instruments: erst höre ich, dann sortiere ich, dann übersetze ich. Meine Arbeit bewegt sich stets zwischen Bildpoesie und Klangexperimenten, und gerade bei einem Triptychon suche ich nach drei säulenartigen Figuren...
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Neueste Nachrichten von Nebl Nebl
Stille erscheint oft als Abwesenheit — ein leeres Feld zwischen Geräuschen. Für mich ist Stille jedoch ein Material, ein Instrument, das fotografische Arbeit genauso formen kann wie ein Klangteppich. In diesem Text teile ich eine konkrete Abfolge von acht Hörritualen, die ich in Foto-Serien...
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Wenn ich eine Fotoserie entwerfe, die eine siebenminütige Ambientsuite begleitet, beginne ich nicht bei der Kamera, sondern beim Raum — dem akustischen Raum, den die Musik öffnet. Eine Ambientsuite ist Zeit; sie entfaltet Schichten, Atmung und kleine Veränderungen. Mein Ziel ist, visuelle...
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Als ich zum ersten Mal eine Glasplatte mit einem Kontaktmikrofon berührte, war das wie das Entdecken eines verborgenen Instruments: Drehbare Schwingungen, feine Reibungen und ein darunter liegendes Rauschen, das nur darauf wartete, in Klangräume verwandelt zu werden. In diesem Beitrag schildere...
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Neblige Klänge brauchen oft eine andere Herangehensweise als Studioaufnahmen: Wind, entfernte Stimmen, Tröpfeln, Rascheln und die diffuse Räumlichkeit verlangen nach Empathie für den Ort und nach pragmatischen Mikrofonlösungen. Ich teile hier drei Mikrofonsetups, die ich draußen gerne benutze...
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Regen hat für mich etwas Vertrautes und Geheimnisvolles zugleich: ein Geräusch, das Stimmung, Tempo und Textur in einem Atemzug liefert. Wenn ich Field Recordings von Regen in eine melodische Loop für Instagram Reels übersetze, suche ich nicht nur nach einem Rhythmus, sondern nach einer...
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Als ich anfing, eine Bildserie zu entwickeln, die eine Ambient‑Komposition in drei Räumen erzählt, ging es mir weniger um eine nahtlose Illustration des Klangs als um das Finden von Verwandtschaften: welche Materialien, Lichtqualitäten und Bildrhythmen können die Schichten, die Pausen und die...
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Wenn ich persönliche Sprachnachrichten mit Field Recordings remixe, ist mein zentrales Anliegen: Die Intimität der Stimme bewahren, während ich sie in neue akustische Räume setze. Das klingt einfacher, als es ist. Stimme ist mehr als Inhalt — sie trägt Atmung, kleine Unsicherheiten,...
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Beim langsamen Gehen durch Parks, Gassen oder Uferzonen passiert etwas, das ich immer wieder suche: diese feinen, fast unscheinbaren Atmosphärenklänge — das Rascheln einzelner Blätter, ferne Schritte auf Kies, ein entferntes Gespräch, das im Raum hängt. Mein Smartphone ist dabei oft das...
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Morgendlicher Nebel und verrostete Metalle — zwei scheinbar stille Materialien, die ich gern zu einer performativen Soundinstallation für kleine Galerieräume verschmelze. In meinen Projekten geht es darum, Atmosphären zu formen: Ich möchte, dass Besucher*innen nicht nur sehen, sondern hören,...
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Alte Sprachnachrichten haben für mich etwas Zerbrechliches: gebrochene Intimität, Atmung zwischen den Worten, Rauschen, ein Versprechen vergangener Nähe. Feldaufnahmen bringen hingegen Atmosphäre, Ort und Textur. Wenn ich beides zu einer Hörcollage verknüpfe, ist mein oberstes Ziel, diese...
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