Klangexperimente
07. Jul 2026
• von Camille Lefèvre
Wenn ich persönliche Sprachnachrichten mit Field Recordings remixe, ist mein zentrales Anliegen: Die Intimität der Stimme bewahren, während ich sie in neue akustische Räume setze. Das klingt einfacher, als es ist. Stimme ist mehr als Inhalt — sie trägt Atmung, kleine Unsicherheiten, räumliche Hinweise und eine Nähe, die kein Effekt einfach so reproduziert. Hier teile ich meine...
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Neueste Nachrichten von Nebl Nebl
Alte Sprachnachrichten haben für mich etwas Zerbrechliches: gebrochene Intimität, Atmung zwischen den Worten, Rauschen, ein Versprechen vergangener Nähe. Feldaufnahmen bringen hingegen Atmosphäre, Ort und Textur. Wenn ich beides zu einer Hörcollage verknüpfe, ist mein oberstes Ziel, diese...
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Wenn ich eine Foto‑Serie plane, die sich in drei ambienten Phasen musikalisch entfalten soll, beginne ich nicht mit Technik, sondern mit einer Stimmung. Die Frage "Wie sollen Bild und Klang zueinander sprechen?" steht zuerst. In diesem Artikel teile ich meinen Arbeitsablauf: von der Idee über...
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Als ich das erste Mal in einem kleinen Café stand und mir vorstellte, dort eine begehbare Miniklanginstallation zu bauen, merkte ich schnell: Die akustische Realität vor Ort entscheidet über Erfolg oder Scheitern. Ein Café ist kein leerer Ausstellungsraum — es gibt Tassenklirren, Gespräche,...
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Morgendlicher Dunst hat für mich etwas Vertrautes und Fremdes zugleich: er dämpft Konturen, verändert Distanzen, macht aus bekannten Plätzen fast neue Landschaften. Diese Schicht aus Feuchtigkeit und Licht lässt sich auch akustisch übersetzen — nicht als ein einfacher Klang, sondern als...
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Morgendlicher Nebel hat für mich etwas zutiefst Vertrautes und zugleich Flüchtiges: Er verändert Formen, dimmt Farben und legt eine unmittelbare Stille über die Welt. Immer wieder stelle ich mir die Frage: Wie übersetze ich dieses Zwischenreich in visuelle Motive, die eine begleitende...
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Warum ein 48‑Stunden‑Mini‑Residency?Ich mag das Zusammenspiel von Begrenzung und Intensität. In 48 Stunden entstehen oft Räume, in denen unmittelbare Entscheidungen, klarer Austausch und eine Art kreativer Druck zu überraschenden Ergebnissen führen. Auf kleinem Budget bedeutet das:...
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Ich beschreibe hier, wie ich mit einem Kontaktmikrofon und einem alten Grammophon einen zerbrechlichen Klangdialog für eine Galerie gebaut habe. Es ist ein Projekt, das von Neugier, Improvisation und dem Wunsch getragen war, sichtbar und hörbar zu machen, wie Körper, Objekt und Raum miteinander...
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Wie klingen Ihre Familienfotos, wenn man sie in ein 3‑minütiges Hörstück für das Wohnzimmer übersetzt? Diese Frage beschäftigt mich immer wieder — nicht als technisches Rätsel, sondern als Einladung, Erinnerungen neu zu hören. Ich lade Sie ein, mit mir entlang eines kleinen...
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Ein kollaboratives Residenzprojekt zu planen — insbesondere für eine begehbare Sound‑Bild‑Installation — fühlt sich für mich immer wie eine Mischung aus Kartographie, Haushaltsplanung und detektivischer Technikrecherche an. In diesem Text teile ich meine praktische Vorgehensweise: wie...
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Das Material liegt schon da: verstaubte Vinyls aus Flohmärkten, alte Mixtapes, vergessene Schallplatten, und eine Sammlung Field Recordings, die ich über Monate gesammelt habe — Regen auf Blechdächern, das Knarren einer Treppe, entfernte Stimmen in einem Bahnhof. Aus diesem Fundus baue ich ein...
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