Aus einer einzigen, scheinbar banalen Feldaufnahme eine begehbare Miniklanglandschaft im Wohnzimmer zu formen — das ist ein kleines Experiment, das ich gern immer wieder mache. Es zwingt mich, genau hinzuhören, zu dekonstruieren und dann bewusst...
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Wenn ich an neblige Fotos denke, tauchen bei mir immer zuerst Geräusche auf: das feuchte Rascheln von Blättern, das leise Tropfen von kondensiertem Wasser, ein halb gedämpfter Verkehr im Hintergrund. Aus solchen Assoziationen entwickle ich oft...
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Wenn ich anfange, aus einer Sammlung von Field Recordings drei wiederkehrende Leitmotive für eine fotografische Triptychon‑Installation zu finden, ist das wie das Stimmen eines Instruments: erst höre ich, dann sortiere ich, dann übersetze ich....
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Für eine kleine Galerieausstellung mit Smartphone‑Feldaufnahmen eine eigenständige audio‑visuelle Signatur zu entwickeln, heißt für mich: eine klare, wiedererkennbare Atmosphäre schaffen, die sowohl hörbar als auch sichtbar wirkt. In...
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Wenn ich eine Fotoserie entwerfe, die eine siebenminütige Ambientsuite begleitet, beginne ich nicht bei der Kamera, sondern beim Raum — dem akustischen Raum, den die Musik öffnet. Eine Ambientsuite ist Zeit; sie entfaltet Schichten, Atmung und...
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Als ich anfing, eine Bildserie zu entwickeln, die eine Ambient‑Komposition in drei Räumen erzählt, ging es mir weniger um eine nahtlose Illustration des Klangs als um das Finden von Verwandtschaften: welche Materialien, Lichtqualitäten und...
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Morgendlicher Nebel und verrostete Metalle — zwei scheinbar stille Materialien, die ich gern zu einer performativen Soundinstallation für kleine Galerieräume verschmelze. In meinen Projekten geht es darum, Atmosphären zu formen: Ich möchte,...
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Wenn ich eine Foto‑Serie plane, die sich in drei ambienten Phasen musikalisch entfalten soll, beginne ich nicht mit Technik, sondern mit einer Stimmung. Die Frage "Wie sollen Bild und Klang zueinander sprechen?" steht zuerst. In diesem Artikel...
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Als ich das erste Mal in einem kleinen Café stand und mir vorstellte, dort eine begehbare Miniklanginstallation zu bauen, merkte ich schnell: Die akustische Realität vor Ort entscheidet über Erfolg oder Scheitern. Ein Café ist kein leerer...
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Warum ein 48‑Stunden‑Mini‑Residency?Ich mag das Zusammenspiel von Begrenzung und Intensität. In 48 Stunden entstehen oft Räume, in denen unmittelbare Entscheidungen, klarer Austausch und eine Art kreativer Druck zu überraschenden...
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